Auf dieser Seite versuche ich zu beschreiben, wie man an die Inhalte dieser Seite gelangt. Wer viel bloggt oder sogar Erfahrungen mit WordPress hat, der wird hier nicht viel Neues finden. Die Seite richtet sich daher eher an die Besucher der Seite, die nicht so recht wissen, was „Tags“ und was „Kategorien“ sind und wie man das Archiv nutzen kann.

Ordnung durch Tags und Kategorien

Aus der Ferne betrachtet gibt es eigentlich keinen Unterschied zwischen Tags und Kategorien. Beides sind im weitesten Sinne Stichwörter, die man einem Artikel (einem Beitrag) zuordnen kann. Sind einem Artikel (einem Beitrag) diese Stichworte zugeordnet, kann man ihn über diese Stichworte wieder finden. Insofern liefern die Stichworte einerseits einen Pfad zu dem Artikel, führen aber gleichzeitig dazu, dass man auch all die anderen Artikel zu Gesicht bekommt, die dieselben Stichworte zugeordnet bekommen haben.

Der Unterschied zwischen Tags und Kategorien besteht nun darin, dass man Kategorien hierarchisch staffeln kann, während Tags immer nur gleichrangig nebeneinander stehen können. Mit Kategorien könnte man sich also ein ganzes System von Stichworten schaffen, das das gesamte Themengebiet, das der Blog bedienen soll, umfassend abdeckt. Man könnte also zum Beispiel eine Hauptkategorie „Arbeitsrecht“ bilden und könnte darunter die Unterkategorien „Kollektives Arbeitsrecht“ und „Individualarbeitsrecht“ setzten. Zum „Kollektiven Arbeitsrecht“ würde man dann die Unter-Unterkategoriene „Tarifvertragsrecht“, „Betriebsverfassungsrecht“ und vielleicht „Sonstiges kollektives Arbeitsrecht“ setzen. – Man muss sich aber vor der Illusion hüten, man könne ein perfektes allumfassendes Kategoriensystem schaffen. Ich kenne niemanden, dem das bis heute gelungen ist, ich kenne aber viele Versuche, die gescheitert sind.

Ich habe hier einen pragmatischen Ansatz gewählt. Kategorien bezeichnen bei mir größere Themenkreise, die hier behandelt werden sollen. Mehr als 10 bis 15 Begriffe sollte man nicht für Kategorien verwenden. Im Regelfall sollte auch jeder Artikel nur zu einer Kategorie passen. Manche Artikel berühren villeicht zwei Kategorien, wenn man aber meint, man müsste drei oder mehr Kategorien für einen Artikel vergeben, sollte man überprüfen, ob man die Kategorien richtig zugeschnitten hat.

Tags sollen im Gegensatz dazu immer einen Artikel so konkret wie möglich charakterisieren. Es kann eine unendliche Menge von Tags geben und es ist auch nicht erforderlich, dass sie alle wohl unterscheidbar sind. Tags sind daher am ehesten mit dem Sachregister in einem Buch (seinem „Findex“) zu vergleichen oder mit einem Schlagwortkatalog in einer Biblothek. Zu jedem Artikel kann es daher theoretisch viele verschiedene Tags geben; je mehr Tags, die wirklich noch eine Bezug zu dem Artikel haben, desto leichter wird man später den Artikel auch wieder finden.

Wie also Navigieren?

Wer die Seite besucht, weil er nur mal ganz allgemein sich über eines meiner Themen informieren will, zum Beispiel über das Recht der Betriebsratswahl, der muss über die Kategorien gehen, denn hier bekommt er zusammengefasst all die Artikel geboten, die zu einem größeren Themenkreis gehören.

Wer aber mit einer ganz konreten Frage zu der Seite kommt, also beispielsweise mit der Frage „Was muss ich beachten, wenn ich als Wahlvorstand den Tag der Stimmabgabe für die Neuwal des Betriesrats festlege?“, der muss sein Glück über die Tags versuchen. Vielleicht gibt es ja Tags wie „Wahlvorstand“, „Timing“, „Wahlzeitpunkt“ oder Ähnliches.

Und dann gibt es ja noch die Suchfunktion

Wenn man das, was man sucht, weder über die Kategorien noch über die Tags findet, spricht viel dafür, dass die Seite hier tatsächlich keine Antwort auf die Frage des Besuchers parat hat. Wenn man dabei aber ganz auf Nummer Sicher gehen will, sollte man einfach nochmal eine oder mehrere Suchanfragen in dem Suchfeld absetzen.

Ich hab die Qualität der Suchfunktion von WordPress noch nicht auf Herz und Nieren geprüft, daher gebe ich derzeit den Ratschlag: Immer nur mit einem Begriff suchen und dafür gegebenenfalls mehrfach Anfragen absetzen.

Wenn man gar nach Paragrafen in Gesetzen sucht, die vielleicht in irgendwelchen Artikeln zitiert werden, ist es am sichersten, allein nach der Nummer suchen. Wenn man also zum Beispiel etwas zu einem sittenwidrigen Rechtsgeschäft sucht, sollte man nicht „§ 138 BGB“ in das Suchfeld eingeben, sondern einfach nur „138“. Damit bringt man zwar eine gewisse Unschärfe in die Suche rein, die zu Treffern führt, mit denen man nichts anfangen kann (zum Beispiel ein Artikel, in dem § 138 ZPO zitiert wird). Das ist aber immer noch besser als ein unvollständiges Ergebnisbild, das dadurch entstehen kann, dass in einem Artikel eben nicht wörtlich „§ 138 BGB“ steht, sondern zum Beispiel „§ 138 Absatz 2 BGB“ oder „§§ 138 ff BGB“ oder sonstige Abwandlungen. Außerdem gibt es zu vielen Gesetzen keine einheitliche Regelung für ihre Abkürzung, was zusätzlich dagegen spricht, die Gesetzesbkürzung, die man gerade persönlich für richtig hält, in die Suchanfrage mit aufzunehmen. Denn wer weiß, wie der Autor das Gesetz abkürzen würde.

Was finde ich im „Archiv“?

Das Archiv ist eine zeitlich geordnete Zusammenstellung aller Atikel, die es auf der Seite gibt. Wenn man als Besucher mit einer bestimmten Sachfrage hierher kommt, hilft einem das Archiv nicht so richtig weiter.

Hilfreich ist das Archiv dagegen für Besucher, die hier schon mal was glesen hatten, was sie nun nochmals lesen wollen. Für diese Besucher ist es manchnal einfacher sich zu erinnern, wann sie die Seite besucht haben. Es besteht dann eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sie bei einer Archivsuche in den entsprechenden Monaten den gesuchten Artikel auch dann wieder finden, wenn es über die Kategorien oder die Tags nicht klappt, weil die Erinenrung an den Artikel nur noch vage ist.

 

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